28 April 2024

Zusammenarbeit im Betrieb: Prüfungsvorbereitung

Laut der "Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Schutz und Sicherheit" (2003) soll im Prüfungsbereich "Zusammenarbeit im Betrieb" die Fähigkeit nachgewiesen werden, 
  • Zusammenhänge des Sozialverhaltens erkennen,
  • ihre Auswirkungen auf die Zusammenarbeit beurteilen,
  • durch angemessene Maßnahmen auf eine zielorientierte und effiziente Zusammenarbeit hinwirken zu können,
  • die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu fördern,
  • betriebliche Probleme und soziale Konflikte zu lösen
  • sowie Führungsgrundsätze berücksichtigen und
  • angemessene Führungstechniken anwenden zu können.
In diesem Rahmen können folgende Qualifikationsinhalte geprüft werden:

1. Beurteilen und Fördern der beruflichen Entwicklung Einzelner unter Beachtung des bisherigen Berufsweges und unter Berücksichtigung persönlicher und sozialer Gegebenheiten.

1.1. Im Rahmen ihrer Tätigkeit müssen Führungskräfte die Fähigkeiten und Fachwissen sowie die Persönlichkeit (>>>hier mehr lernen>>>) sowie Persönlichkeitsentwicklung (>>>hier mehr lernen>>>) ihrer Mitarbeiter berücksichtigen.

1.2. Die Persönlichkeitsentwicklung verläuft in verschiedenen Phasen, die psychologisch definiert sind (>>>hier mehr lernen>>>)Die Umwelteinflüsse können diese Entwicklung fördern oder hemmen (>>>hier mehr lernen>>>). Die oben genannten Faktoren beeinflussen nicht nur die Persönlichkeitsentwicklung, sondern auch die Entwicklung des Sozialverhaltens von Mitarbeitenden (>>>hier mehr lernen>>>). Die Fähigkeiten, Kenntnisse, Verhaltensweisen und Einstellungen werden gelernt. Daher ist das Lernen Grundvoraussetzung des menschlichen Verhaltens (>>>hier mehr lernen>>>).

1.3. Führungskraft muss beachten, dass die Wertschätzung durch andere Personen eine große Rolle für die persönliche Entwicklung und für das Sozialverhalten spielt (>>>hier mehr lernen>>>).

1.4. Um neue Anforderungen zu bewältigen, sind neben dem Fachwissen die fachübergreifende Qualifikationen erforderlich. In diesem Zusammenhang spricht man heute über die Handlungskompetenz (>>>hier mehr lernen>>>) oder Schlüsselqualifikationen (>>>hier mehr lernen>>>).

1.5. Um die Zusammenarbeit effizient zu gestalten, müssen die Führungskräfte die Integrationsmaßnahmen für die Mitarbeiter im Betrieb realisieren. Integration beschreibt die Chancen der Teilhabe an zentralen gesellschaftlichen / betrieblichen Bereichen. Dabei ist von den Besonderheiten der verschiedenen Sozialgruppen wie Frauen und schwerbehinderte Mitarbeiter (>>>hier mehr lernen>>>), Jugendliche (>>>hier mehr lernen>>>), ältere Arbeitnehmer (>>>hier mehr lernen>>>), ausländische Mitarbeiter (>>>hier mehr lernen>>>) auszugehen.

2. Beurteilen und Berücksichtigen des Einflusses von Arbeitsorganisation und Arbeitsplatz auf das Sozialverhalten und das Betriebsklima sowie Ergreifen von Maßnahmen zur Verbesserung.

2.1. Im Rahmen ihrer Tätigkeit müssen Führungskräfte die Zusammenhänge zwischen den Komponenten der Unternehmenskultur (>>>hier mehr lernen>>>) sowie die Bedeutung der Unternehmensphilosophie (>>>hier mehr lernen>>>), Unternehmenspolitik und Unternehmensziele (>>>hier mehr lernen>>>), Unternehmensidentität (>>>hier mehr lernen>>>) verstehen.

2.2. Führungskräfte können vom systemischen Verständnis des Arbeitssystems (>>>hier mehr lernen>>>sowie der Arbeitsleistung (>>>hier mehr lernen>>>profitieren und damit , Leistungsengpässe und ihre negativen Folgen wie z.B. Stress (>>>hier mehr lernen>>>gezielt zu identifizieren und zu beeinflussen, die Rahmenbedingungen für produktives Arbeiten wie z.B. soziale Leistungen (>>>hier mehr lernen>>>) und Betriebsklima (>>>hier mehr lernen>>>) optimal zu gestalten, um das Unternehmenserfolg positiv zu beeinflussen (>>>hier mehr lernen>>>).

2.3. Führungskräfte können entscheidend von einer systematischen Arbeitsgestaltung (>>>hier mehr lernen>>>profitieren, indem Gestaltung von Arbeitsplatz und physischer Umgebung (>>>hier mehr lernen>>>), Organisation und Rahmenbedingungen der Arbeit (>>>hier mehr lernen>>>) sowie Arbeitsmittel und Arbeitsinhalte (>>>hier mehr lernen>>>) optimiert werden, um den Arbeitsplatz ergonomisch (>>>hier mehr lernen>>>) und mitarbeitergerecht (>>>hier mehr lernen>>>) zu gestalten und zu Mitarbeitermotivation und Unternehmenserfolg beizutragen (>>>hier mehr lernen>>>).

2.4. Führungskräfte müssen Grundsätze der Arbeitsorganisation (>>>hier mehr lernen>>>kennen, um die traditionelle Ansätze wie Job Rotation (>>>hier mehr lernen>>>),  Job-Enlargement und Job-Enrichment (>>>hier mehr lernen>>>) sowie moderne Konzepte (>>>hier mehr lernen>>>) wie z.B. teilautonomen Arbeitsgruppen (>>>hier mehr lernen>>>in diesem Bereich gezielt einzusetzen.

3. Beurteilen von Einflüssen der Gruppenstruktur auf das Gruppenverhalten und die Zusammenarbeit sowie Entwickeln und Umsetzen von Alternativen.

3.1. Führungskräfte müssen ein systematisches Verständnis der Gruppen (>>>hier mehr lernen>>>), der gruppenspezifischen Phänomene, die z.B. die Integration der neuen Mitarbeiter beeinflussen können (>>>hier mehr lernen>>>) sowie Gruppendynamik (>>>hier mehr lernen>>>haben. 

3.2. Das Verständnis der Prozesse der Gruppenentwicklung (>>>hier mehr lernen>>>) sowie der Rollen innerhalb einer Arbeitsgruppe (>>>hier mehr lernen>>>hilft der Führungskraft effiziente Gruppenarbeit (>>>hier mehr lernen>>>zu organisieren, Herausforderungen und Risiken im Gruppenprozess (>>>hier mehr lernen>>>) zu erkennen und Dynamik von Verantwortung (>>>hier mehr lernen>>>) und der Arbeitsleistung (>>>hier mehr lernen>>>dabei zu verstehen. Außerdem ist es wichtig die wichtigsten Faktoren effizienter Gruppenarbeit (>>>hier mehr lernen>>>) sowie die zu verstehen.

3.3. Führungskräfte müssen die Zusammenhänge zwischen formellen (>>>hier mehr lernen>>>und informellen Gruppenstrukturen (>>>hier mehr lernen>>>verstehen, um diese zu erkennen (>>>hier mehr lernen>>>) und deren Vor- und Nachteile (>>>hier mehr lernen>>>für effiziente Arbeit nutzen zu können.

4. Auseinandersetzen mit eigenem und fremdem Führungsverhalten, Umsetzen von Führungsgrundsätzen.



5. Anwenden von Führungsmethoden und Führungstechniken einschließlich Vereinbarungen entsprechender Handlungsspielräume, um Leistungsbereitschaft und Zusammenarbeit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu fördern.



6. Fördern der Kommunikation und Kooperation durch Anwenden von Methoden zur Lösung betrieblicher Probleme und sozialer Konflikte.

6.1. Grundsätze effizienter Kommunikation (>>>hier mehr lernen>>>), Kenntnis gängiger 
Kommunikationsmodelle wie Sender-Empfänger-Modell (>>>hier mehr lernen>>>) oder Vier-Seiten-Modell (>>>hier mehr lernen>>>) helfen der Führungskraft die Störungen (>>>hier mehr lernen>>>) sowie Kommunikationsbarrieren (>>>hier mehr lernen>>>zu erkennen und zu minimieren.

6.2. Effektive Besprechungen (>>>hier mehr lernen>>>) müssen gut vorbereitet und organisiert (>>>hier mehr lernen>>>). Fähigkeiten in Moderation (>>>hier mehr lernen>>>) der Besprechungen helfen der Führungskraft die Besprechungen effizient zu strukturieren (>>>hier mehr lernen>>>), eine positive Atmosphäre (>>>hier mehr lernen>>>) zu schaffen, um zielorientiert (>>>hier mehr lernen>>>) zu arbeiten.

6.3. Führungskraft muss typische Ursachen von Konflikten (>>>hier mehr lernen>>>) kennen, die auf der Führungsebene (>>>hier mehr lernen>>>), auf Personenebene (>>>hier mehr lernen>>>oder Organisationsebene (>>>hier mehr lernen>>>liegen können, um die Konflikte rechtzeitig zu erkennen (>>>hier mehr lernen>>>) . Die Führungskraft muss die Konfliktsituationen konstruktiv (>>>hier mehr lernen>>>) sehen und Konfliktsaften differenzieren (>>>hier mehr lernen>>>) können, um diese strukturiert (>>>hier mehr lernen>>>und zielorientiert (>>>hier mehr lernen>>>zu lösen. Das effiziente Konfliktmanagement konzertiert sich auf Prävention von Spannungen (>>>hier mehr lernen>>>), Klärung der Erwartungen und Einhalten der Vereinbarungen (>>>hier mehr lernen>>>) sowie auf Sensibilisierung der Mitarbeiter zu Konfliktbewältigung (>>>hier mehr lernen>>>).



(>>>hier mehr lernen>>>) 

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