Im Rahmen ihrer Tätigkeit müssen Führungskräfte entwicklungsfördernde und entwicklungshemmende Umwelteinflüsse kennen und erkennen, um die berufliche Entwicklung ihrer Mitarbeiter beeinflussen zu können.
Demgegenüber stehen Einflüsse, die die Entwicklung massiv behindern können. Emotionale Kälte in der Familie oder im Team sowie ein Mangel an Anerkennung führen oft zu Unsicherheit. Sowohl Überforderung als auch Unterforderung wirken sich negativ aus, ebenso wie eine Erziehung oder Führung, die primär auf Strafen setzt. Auch äußere Faktoren wie Suchtmittelkonsum oder gesundheitliche Einschränkungen können den Entwicklungsprozess erschweren.
Trotz der prägenden Kraft der Umwelt betont das Modell, dass der Mensch kein passives Opfer seiner Umstände ist. Mit zunehmendem Alter gewinnt die Selbstbestimmung an Bedeutung. Das Individuum kann aktiv Einfluss auf seine eigene Entwicklung nehmen und entscheiden, wie es mit den gegebenen Umwelteinflüssen umgeht.
Führungskraft kann durch sein Tun das Verhalten seiner Mitarbeitenden
beeinflussen. Lob durch den Vorgesetzten kann Selbstbewusstsein, Belastbarkeit,
Einsatzfreude von den Mitarbeitern stärken. Gutes Betriebsklima
kann sich in Offenheit, Vertrauen und Loyalität der Mitarbeiter zeigen.
Wenn der Vorgesetzte sein Versprechen nicht einhält, kann dies negative
Folgen haben, indem seine Mitarbeiter enttäuscht, deprimiert und demotiviert
werden.

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