28 April 2024

Zusammenarbeit im Betrieb: Entwicklungsstufen

Im Rahmen ihrer Tätigkeit werden Führungskräfte mit verschiedenen Altersgruppen konfrontiert. Es ist wichtig die Besonderheit der Entwicklung zu wissen, um darauf Rücksicht zu nehmen. Führungskraft muss beachten, dass Persönlichkeits­entwicklung und berufliche Entwicklung untrennbar miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen.


Die Entwicklung verläuft in verschiedenen Phasen, die nicht nur rechtlich sondern auch psychologisch definiert sind:
  • Pubertät & Jugend: Geprägt durch die Suche nach Anerkennung, Kritik an Leitbildern und instabile Emotionen.
  • Heranwachsende: Hier entwickeln sich eigene Maßstäbe und Lebensziele sowie eine zunehmende emotionale Stabilität.
  • Erwachsene: Diese Phase zeichnet sich durch feste Maßstäbe, berufliche Karriereplanung und emotionale Ausgewogenheit aus.
In der Pubertät erleben junge Menschen eine Phase des Umbruchs. Das Sozialverhalten ist stark von der Suche nach Anerkennung und einem ausgeprägten Geltungsbedürfnis geprägt. Emotional ist diese Zeit oft instabil, was sich in schwankenden Gefühlswerten äußert. Auch die Wertorientierung ist im Wandel: Bestehende Leitbilder werden hinterfragt oder wechseln häufig, während Kritik und Zweifel an der Tagesordnung stehen. Körperlich steht diese Phase im Zeichen des Wachstums und der Geschlechtsreife, während die Gedächtnisleistung stetig zunimmt.

Der Übergang zum Heranwachsenden bringt eine zunehmende Festigung mit sich. In dieser Phase beginnt die Entwicklung eigener Maßstäbe und klarer Lebensziele. Das Sozialverhalten stabilisiert sich durch die Entwicklung eines eigenen Rollenverhaltens und die gezielte Suche nach sozialen Kontakten. Emotional gewinnen die Personen an Selbstsicherheit und Stabilität. Während die körperliche Entwicklung sowie die Funktionssicherheit des Gedächtnisses in dieser Zeit ihren Abschluss finden, wird das Fundament für das Erwachsenenleben gelegt.

Als Erwachsener erreicht die Persönlichkeit schließlich eine Phase der Konstanz. Die Wertorientierung basiert nun auf festen Maßstäben und den eigenen, über Jahre gesammelten Erfahrungen. Das soziale Streben richtet sich oft auf stabile Bindungen, die Karriere und die Familie. Emotional gelten Erwachsene als stabil und ausgewogen. Körperlich ist dies die Zeit der höchsten Leistungsfähigkeit, wobei ab dem 40. Lebensjahr ein allmählicher Nachlass einsetzt, der sich später auch in nachlassenden Gedächtnisfähigkeiten widerspiegeln kann. 

Um die Fluktuation zu reduzieren, die die Betriebsabläufe beeinträchtigen kann, müssen die Führungskräfte die Integrationsmaßnahmen für die Mitarbeiter im Betrieb realisieren. Integration beschreibt die Chancen der Teilhabe an zentralen gesellschaftlichen / betrieblichen Bereichen wie Arbeitsmarkt, (Aus-)Bildungssystem. 

Dabei ist von den Besonderheiten der verschiedenen Sozialgruppen wie Frauen und schwerbehinderte Mitarbeiter (>>>hier mehr lernen>>>), Jugendliche (>>>hier mehr lernen>>>), ältere Arbeitnehmer (>>>hier mehr lernen>>>), ausländische Mitarbeiter (>>>hier mehr lernen>>>) auszugehen.

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