Die Konfliktsituationen belasten die Mitarbeiter und können sich dadurch störend auf Betriebsprozesse auswirken. Der konsequente Umgang mit den Konfliktsituationen kann auch positive Folgen erzielen.
Die Ambivalenz von Konfliktsituationen
Konflikte tragen stets ein duales Potenzial in sich, das über den Erfolg oder Misserfolg der Zusammenarbeit entscheiden kann. Auf der positiven Seite wirken sie als wichtige Indikatoren, die auf bestehende Probleme, Fehler oder Missstände innerhalb einer Organisation aufmerksam machen. Sie fordern die Beteiligten dazu auf, bisherige Handlungsweisen kritisch zu hinterfragen und schützen so vor Stillstand. Durch die notwendige Auseinandersetzung werden Veränderungen angestoßen, die das Team weiterentwickeln. Zudem fördern sie die Fähigkeit zur Perspektivenübernahme und können letztlich sogar für eine stärkere Einheitlichkeit in der Gruppe sorgen, wenn gegensätzliche Positionen erfolgreich integriert werden.
Demgegenüber stehen die belastenden Auswirkungen, die das Betriebsklima massiv beeinträchtigen können. Ungeklärte Spannungen stören den Informationsfluss und schwächen den Zusammenhalt der Gruppe. Sie lösen negative Emotionen aus, die in offene Konfrontationen münden können. Langfristig führen solche Belastungen zu einer höheren Fluktuation und vermehrten Fehlzeiten unter den Mitarbeitenden. Dies beeinträchtigt nicht nur das Wohlbefinden, sondern belastet die gesamten Arbeitsabläufe und senkt messbar die Produktivität der Abteilung.
Differenzierung verschiedener Konfliktarten
Um eine Lösung herbeizuführen, ist es entscheidend, die Ursache des Streits präzise zu identifizieren. Ein Bewertungskonflikt liegt vor, wenn Uneinigkeit über die übergeordneten Ziele herrscht, beispielsweise wenn Qualität gegen Kosten abgewogen werden muss. Davon zu unterscheiden ist der Beurteilungskonflikt, bei dem zwar Einigkeit über das Ziel besteht, aber unterschiedliche Ansichten über den Weg dorthin oder die anzuwendenden Methoden existieren.
Tieferliegende Spannungen zeigen sich oft in Form von Beziehungskonflikten, die durch Antipathie, Vorurteile, Ungleichbehandlung oder eine ungünstige Gruppenbildung genährt werden. Ebenso komplex sind Wertkonflikte, die entstehen, wenn grundlegende Einstellungen, Überzeugungen oder Normen der Beteiligten kollidieren. Schließlich gibt es den Verteilungskonflikt, bei dem es ganz konkret um die Zuweisung und den Zugriff auf begrenzte Ressourcen geht.
Um eine Lösung herbeizuführen, ist es entscheidend, die Ursache des Streits präzise zu identifizieren. Ein Bewertungskonflikt liegt vor, wenn Uneinigkeit über die übergeordneten Ziele herrscht, beispielsweise wenn Qualität gegen Kosten abgewogen werden muss. Davon zu unterscheiden ist der Beurteilungskonflikt, bei dem zwar Einigkeit über das Ziel besteht, aber unterschiedliche Ansichten über den Weg dorthin oder die anzuwendenden Methoden existieren.
Tieferliegende Spannungen zeigen sich oft in Form von Beziehungskonflikten, die durch Antipathie, Vorurteile, Ungleichbehandlung oder eine ungünstige Gruppenbildung genährt werden. Ebenso komplex sind Wertkonflikte, die entstehen, wenn grundlegende Einstellungen, Überzeugungen oder Normen der Beteiligten kollidieren. Schließlich gibt es den Verteilungskonflikt, bei dem es ganz konkret um die Zuweisung und den Zugriff auf begrenzte Ressourcen geht.

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