Der konstruktive Umgang mit Konflikten ist für Führungskräfte eine essenzielle Kompetenz, um die Arbeitsfähigkeit des Teams zu erhalten und eine nachhaltige Vertrauensbasis zwischen allen Beteiligten zu schaffen.
Konstruktive Konfliktbewältigung muss sach- sowie ergebnisorientierten sein. Die Führungskraft muss neutral bleiben (weder Partei ergreifen noch ein Urteil fallen lassen), den Konflikt offen mit allen Beteiligten bearbeiten, die Lösungsvorschläge gemeinsam bewerten und gemeinsam Entscheidung treffen, die Interessen aller Parteien berücksichtigt.
Prozess der Konfliktbewältigung
Ein effektives Konfliktmanagement beginnt damit, die Regelung einer schwierigen Situation nicht aufzuschieben. Werden Spannungen ignoriert, besteht die Gefahr, dass sich die Probleme weiter verstärken und die Fronten verhärten. Der erste aktive Schritt besteht in der Ermittlung des Sachverhalts. Hierbei werden die Ausgangslage sowie der bisherige Verlauf des Konfliktes genau betrachtet, um ein objektives Bild der Lage zu erhalten.
Darauf aufbauend ist es notwendig, die tieferliegenden Ursachen und Zusammenhänge zu erforschen. In dieser Phase geht es darum, sich eine fundierte eigene Meinung zu bilden und zu verstehen, warum die Situation eskaliert ist. Sobald Klarheit über die Hintergründe herrscht, können mögliche Lösungswege erörtert werden. Es ist dabei sinnvoll, die Beteiligten selbst tragbare Lösungen vorschlagen zu lassen, um die Akzeptanz der Ergebnisse zu erhöhen.
Im nächsten Schritt werden geeignete Wege und konkrete Maßnahmen vereinbart. Das Ziel hierbei ist das Win-to-Win-Prinzip, bei dem die Interessen aller Parteien berücksichtigt werden. Den Abschluss bildet die Ausführung und Kontrolle der vereinbarten Maßnahmen. Dabei wird präzise festgehalten, wer was auf welche Weise umgesetzt hat, um sicherzustellen, dass die gefundene Lösung dauerhaft im Alltag Bestand hat.
Grundsätze der Konfliktgestaltung
Damit dieser Prozess gelingen kann, müssen bestimmte Verhaltensprinzipien gewahrt bleiben. Eine der wichtigsten Regeln ist die konsequente Trennung von Person und Sache. Die Beteiligten sollten sich auf die sachlichen Differenzen konzentrieren, ohne die gegenüberliegende Seite persönlich anzugreifen. Dies geht Hand in Hand mit einer echten Wertschätzung der verschiedenen Konfliktseiten und dem ehrlichen Interesse an der Meinung der jeweils anderen Person.
Ein erfolgreicher Dialog setzt zudem die Bereitschaft zur Selbstkritik voraus. Nur wer das eigene Verhalten hinterfragt, kann einen Beitrag zur gemeinsamen Suche nach einer akzeptablen Lösung leisten. Während des gesamten Austausches sollte darauf geachtet werden, keinen Machtkampf aufkommen zu lassen, da dieser die Kooperation zerstört. Stattdessen steht die Stärkung des Wir-Gefühls im Vordergrund. Ist eine Lösung einmal gemeinsam erarbeitet worden, muss diese konsequent durchgesetzt und umgesetzt werden, um die Glaubwürdigkeit des gesamten Prozesses zu wahren.
Damit dieser Prozess gelingen kann, müssen bestimmte Verhaltensprinzipien gewahrt bleiben. Eine der wichtigsten Regeln ist die konsequente Trennung von Person und Sache. Die Beteiligten sollten sich auf die sachlichen Differenzen konzentrieren, ohne die gegenüberliegende Seite persönlich anzugreifen. Dies geht Hand in Hand mit einer echten Wertschätzung der verschiedenen Konfliktseiten und dem ehrlichen Interesse an der Meinung der jeweils anderen Person.
Ein erfolgreicher Dialog setzt zudem die Bereitschaft zur Selbstkritik voraus. Nur wer das eigene Verhalten hinterfragt, kann einen Beitrag zur gemeinsamen Suche nach einer akzeptablen Lösung leisten. Während des gesamten Austausches sollte darauf geachtet werden, keinen Machtkampf aufkommen zu lassen, da dieser die Kooperation zerstört. Stattdessen steht die Stärkung des Wir-Gefühls im Vordergrund. Ist eine Lösung einmal gemeinsam erarbeitet worden, muss diese konsequent durchgesetzt und umgesetzt werden, um die Glaubwürdigkeit des gesamten Prozesses zu wahren.

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