Strategien der Arbeitsgestaltung
Die gezielte Organisation von Arbeitsaufgaben bietet zahlreiche Potenziale für Unternehmen und Beschäftigte. Durch eine bewusste Gestaltung der Tätigkeiten kann die Kompetenzentwicklung des Personals aktiv gefördert werden. Dies führt häufig zu einer Steigerung der gegenseitigen Wertschätzung und einer höheren allgemeinen Arbeitszufriedenheit. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Senkung des Spezialisierungsgrades, was einseitige körperliche oder mentale Belastungen reduziert. Für den Betrieb ergibt sich daraus der Vorteil eines flexibleren Personaleinsatzes, da Mitarbeiter breiter aufgestellt sind, was langfristig zu Kosteneinsparungen führen kann.
Herausforderungen und Risiken bei der Umgestaltung
Trotz der positiven Aspekte bringt die Veränderung von Arbeitsstrukturen auch Schwierigkeiten mit sich. Zunächst entsteht oft ein erhöhter Einarbeitungsaufwand, der zeitliche Ressourcen bindet. Aufseiten der Belegschaft können Akzeptanzprobleme auftreten, wenn die Neuerungen lediglich als Mehrarbeit wahrgenommen werden, was die Arbeitszufriedenheit im schlimmsten Fall sogar senken kann. Zudem können Anpassungsschwierigkeiten entstehen, wenn Mitarbeiter mit der Übernahme von mehr Verantwortung oder zusätzlichen Aufgaben überfordert sind. Der Wechsel zwischen verschiedenen Tätigkeiten kann zudem neue Belastungen erzeugen. Aus wirtschaftlicher Sicht müssen Unternehmen mit Mehrkosten kalkulieren, die beispielsweise durch höhere Lohnforderungen oder notwendige Qualifizierungsmaßnahmen entstehen.
Erweiterung des Arbeitsumfangs durch Job Enlargement
Eine Form der Arbeitsgestaltung ist die horizontale Erweiterung der Tätigkeit. Bei Job-Enlargement führt ein Mitarbeiter, der bislang auf eine Tätigkeit beschränkt war, nun mehrere verschiedene Tätigkeiten mit demselben Anforderungsniveau. Man spricht daher auch von einer Maßnahme der horizontalen Umstrukturierung / Erweiterung im Gegensatz zu einer vertikalen Umstrukturierung / Erweiterung. Die bisherige Tätigkeit eines Mitarbeiters wird um Arbeitsaufgaben auf höherem Anforderungsniveau erweitert.
Hierbei vergrößert sich der Arbeitsumfang für den Einzelnen, indem er zusätzliche Aufgaben übernimmt, die qualitativ auf dem gleichen Niveau seiner bisherigen Tätigkeit liegen. Ein praktisches Szenario hierfür wäre ein Mitarbeiter in der Fertigung, der neben seinem angestammten Arbeitsschritt eine weitere, gleichwertige Aufgabe innerhalb der Produktion übernimmt. Das Ziel ist hierbei primär die Abwechslung und die Reduzierung von Monotonie.
Steigerung der Aufgabenqualität durch Job Enrichment
Im Gegensatz zur bloßen Mengenausweitung zielt die vertikale Umgestaltung auf eine qualitative Aufwertung der Arbeit ab. Job-Enrichment bietet auch die Möglichkeiten für die Mitarbeiten, Einfluss auf die Gestaltung des Arbeitsablaufs, Schnittstellen- oder Prozessoptimierung zu nehmen. Dies wird durch eine (vorausgesetzte) Weiterbildung des Mitarbeiters ermöglicht.
Steigerung der Aufgabenqualität durch Job Enrichment
Im Gegensatz zur bloßen Mengenausweitung zielt die vertikale Umgestaltung auf eine qualitative Aufwertung der Arbeit ab. Job-Enrichment bietet auch die Möglichkeiten für die Mitarbeiten, Einfluss auf die Gestaltung des Arbeitsablaufs, Schnittstellen- oder Prozessoptimierung zu nehmen. Dies wird durch eine (vorausgesetzte) Weiterbildung des Mitarbeiters ermöglicht.
Hierbei verändert sich der eigentliche Arbeitsinhalt, indem Aufgaben übernommen werden, die ein höheres Qualifikationsniveau erfordern. Der Mitarbeiter erhält in diesem Fall mehr Tiefe in seinem Tun, indem ihm beispielsweise Befugnisse in den Bereichen Planung, Entscheidung oder Kontrolle übertragen werden. Dadurch trägt die Person mehr Verantwortung für den gesamten Arbeitsprozess und dessen Ergebnisse.

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