03 Mai 2024

Kommunikationsstörungen

Kommunikationsstörungen treten auf, wenn Informationen nicht klar oder vollständig zwischen Sender und Empfänger vermittelt werden. Diese können durch technische Probleme, Missverständnisse oder fehlende Aufmerksamkeit verursacht werden.


Ursachen für Kommunikationsstörungen

Störungen im Informationsaustausch lassen sich systematisch untersuchen, indem man die beteiligten Akteure und das Übertragungsmedium betrachtet. Ein wesentlicher Faktor liegt beim Absender, wenn Informationen durch eine undeutliche Ausdrucksweise nicht präzise formuliert werden. Gleichzeitig kann die Verbindung oder der gewählte Kanal die Übermittlung erschweren. Dies geschieht häufig durch technische Probleme, einen hohen Lärmpegel in der Umgebung oder Funklöcher bei der digitalen Kommunikation. Auf der Seite des Empfängers können Hörfehler, Ablenkung oder eine selektive Wahrnehmung dazu führen, dass die Nachricht unvollständig ankommt. Auch fehlende Fachsprache oder mangelnde Hintergrundinformationen erschweren das Verständnis erheblich.

Die Rolle der zwischenmenschlichen Ebene

Neben sachlichen Barrieren beeinflusst die Qualität der Beziehung zwischen den Beteiligten den Kommunikationsprozess massiv. Wenn das Verhältnis zwischen Absender und Empfänger belastet ist, zeigt sich dies oft in einer unangemessenen Ausdrucksweise des Senders. Dies löst beim Empfänger häufig Fehlinterpretationen aus, die den eigentlichen Sachinhalt in den Hintergrund rücken lassen. Solche zwischenmenschlichen Spannungen wirken wie ein Filter, der die objektive Informationsaufnahme blockiert und die Wahrscheinlichkeit für Konflikte erhöht.

Grundvoraussetzungen für den Informationsfluss

Damit Kommunikation gelingt, müssen bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sein. Dazu gehört die Anwendung verständlicher Kommunikationsmittel und die grundsätzliche Bereitschaft aller Beteiligten, in den Austausch zu treten. Die äußeren Bedingungen wie Ort, Zeit und Dauer der Kommunikation müssen so gewählt werden, dass sie dem Anlass angemessen sind. Zudem bilden eine positive Atmosphäre, Vertrauen, Offenheit und Taktgefühl den notwendigen Raum für einen konstruktiven Dialog.

Verhalten und innere Einstellung

Der Erfolg eines Gesprächs hängt maßgeblich davon ab, ob festgelegte Kommunikationsregeln eingehalten werden. Darüber hinaus ist die persönliche Einstellung der Gesprächspartner entscheidend. Merkmale wie Vorurteilsfreiheit, Toleranz und gegenseitige Akzeptanz ermöglichen es, Informationen wertfrei aufzunehmen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Nur wenn diese inneren Voraussetzungen gegeben sind, kann ein Austausch stattfinden, der über die reine Informationsweitergabe hinausgeht.

Die Kommunikationsbarrieren können absichtlich oder unabsichtlich zustande kommen oder situativ bedingt sein (>>>hier mehr lernen>>>).

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