28 April 2024

Zusammenarbeit im Betrieb: Unternehmensidentität

Unternehmensidentität stellt ein nach innen und außen übereinstimmendes Selbstverständnis eines Unternehmens dar. Dies wird durch ein Konzept erreicht, das sich auf sämtliche Bereiche des Unternehmens erstreckt und in die Unternehmensphilosophie eingebunden ist.


Die Unternehmensidentität, oft auch als Corporate Identity bezeichnet, beschreibt die strategisch abgestimmte Gesamtheit der Merkmale eines Unternehmens. Sie kann als die Persönlichkeit einer Organisation verstanden werden, durch die sie sich auszeichnet und gezielt von ihren Mitbewerbern abhebt. Diese Identität setzt sich aus drei wesentlichen Säulen zusammen, die eng miteinander verknüpft sind.

Die erste Säule ist das Corporate Design. Hierbei geht es um das visuelle Konzept, das die Wiedererkennung des Unternehmens bei Kunden und in der Öffentlichkeit steigert. Dazu gehören alle grafischen und gestalterischen Elemente wie das Logo, die gewählten Schriftarten, die Gestaltung der Arbeitskleidung sowie das Design von Verpackungen und dem Fuhrpark.

Die zweite Säule bildet das Corporate Behaviour. Dieses umfasst das tatsächliche Verhalten und den Umgangston innerhalb und außerhalb der Organisation. Ein positiver Einfluss auf das Unternehmensimage wird hier durch den Führungsstil, das allgemeine Arbeitsklima sowie den Umgang mit Mitarbeitern und Kunden erzielt. Es geht darum, wie Werte im Alltag gelebt werden.

Die dritte Säule ist die Corporate Communications. Sie konzentriert sich auf die gezielte Kommunikation mit verschiedenen Zielgruppen wie Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten. Durch Maßnahmen in der Werbung, im Sponsoring und in der internen Kommunikation wird die Beziehung zu diesen Gruppen aktiv und positiv beeinflusst.

Damit eine Unternehmensidentität erfolgreich ist, müssen verschiedene Ebenen der Organisation zusammenwirken. Das Unternehmen als Ganzes hat die Aufgabe, diese Identität als festen Bestandteil der internen und externen Öffentlichkeitsarbeit umzusetzen. Für die Mitarbeiter ist es entscheidend, dass sie sich mit diesen Werten identifizieren und sich gegenüber ihrem Arbeitgeber loyal verhalten. Die Führungskräfte tragen dabei die besondere Verantwortung, den Prozess der Identitätsbildung einzuhalten, ihn aktiv zu fördern und bei Nichteinhaltung entsprechende Konsequenzen zu ziehen.

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