Diese Ziele lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen, die entweder den angestrebten Zustand beschreiben, die Beziehung der Ziele untereinander definieren oder den inhaltlichen Schwerpunkt festlegen. Ich werde dich durch diese verschiedenen Aspekte begleiten und dabei unterstützende Fragen stellen.
Kategorisierung von Unternehmenszielen
Zunächst lassen sich Ziele nach ihrer grundlegenden Ausrichtung unterscheiden. Hierbei geht es darum, ob der Status quo gesichert oder eine Entwicklung angestoßen werden soll:
Zunächst lassen sich Ziele nach ihrer grundlegenden Ausrichtung unterscheiden. Hierbei geht es darum, ob der Status quo gesichert oder eine Entwicklung angestoßen werden soll:
- Erhaltungsziele konzentrieren sich darauf, eine bereits bestehende Leistung oder einen Zustand dauerhaft zu sichern.
- Veränderungsziele zielen darauf ab, eine vorhandene Leistung aktiv zu verbessern.
- Innovationsziele gehen noch einen Schritt weiter, indem sie eine Steigerung der Leistung durch die Einführung von Neuerungen anstreben.
- Komplementäre Ziele: Die Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele unterstützen sich gegenseitig.
- Konkurrierende Ziele: Hier behindern sich die Maßnahmen gegenseitig, was oft Priorisierungen erfordert.
- Indifferente Ziele: Die Verfolgung eines Ziels hat keinerlei Einfluss auf die Erreichung des anderen.
Schließlich gibt es die inhaltliche Dimension, die wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte abdeckt. Wirtschaftliche Ziele betreffen beispielsweise die Gewinnsteigerung oder den Abbau von Lagerbeständen. Ökologische Ziele fokussieren sich auf die Reduzierung von Abfällen oder Immissionen, während soziale Ziele die Verbesserung des Betriebsklimas oder der Work-Life-Balance zum Gegenstand haben.
Die SMART-Formel zur Zielsetzung
Damit ein Ziel nicht nur eine vage Absicht bleibt, sondern wirksam umgesetzt werden kann, sollte es nach der SMART-Formel gestaltet sein. Diese setzt sich aus fünf Kriterien zusammen:
Damit ein Ziel nicht nur eine vage Absicht bleibt, sondern wirksam umgesetzt werden kann, sollte es nach der SMART-Formel gestaltet sein. Diese setzt sich aus fünf Kriterien zusammen:
- Spezifisch: Das Ziel muss eindeutig definieren, was genau erreicht werden soll.
- Messbar: Es muss festgelegt werden, woran man den Erfolg der Zielerreichung festmachen kann.
- Angemessen / Attraktiv: Ein Ziel muss erreichbar sein, aber gleichzeitig motivierend wirken.
- Realistisch / Relevant: Das Vorhaben muss im vorgegebenen Rahmen umsetzbar sein und einen echten Mehrwert bieten.
- Terminiert: Es muss ein klarer Zeitpunkt definiert werden, bis wann das Ziel erreicht sein soll.
Ein Beispiel für das nach SMART-Kriterien korrekt formulierte Ziel wäre: „Herr Mustermann wird ab dem 1. Januar 2025 pro Quartal 200 Teile (Typ 123/45) unter der Einhaltung der Qualitätsstandards ISO 9001 produzieren“.
Wichtig!!!: Bei der Zielfindung und Zielformulierung muss berücksichtigt werden: ob eine Abstimmung mit anderen Bereichen/Hierarchieebenen notwendig ist und bzw. schwer einschätzbare Abhängigkeiten/Einflüsse von außen wie Lieferung von Material, Instandhaltung im Spiel sind. Anderes formuliert : Man muss alle Faktoren mit in Betracht ziehen, die die Realisierung der Zielvereinbarung erschweren können.

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