Die Führungskraft hat die Mitarbeiter ihren Fähigkeiten entsprechend einzusetzen, Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter fördern, für die Belange und Anliegen der Mitarbeiter einsetzen und sie bei Problemen zu unterstützen.
In einem Unternehmen fungiert der Meister als strategische Brücke. Er steht im ständigen Spannungsfeld zwischen den Anforderungen von „oben“ und den Bedürfnissen der Ausführungsebene „unten“.
Die höheren Führungsebenen blicken vor allem auf die operativen Ergebnisse. Ein Meister muss hier als unternehmerisch handelnde Persönlichkeit auftreten. Zu den Kernanforderungen gehören:
Die höheren Führungsebenen blicken vor allem auf die operativen Ergebnisse. Ein Meister muss hier als unternehmerisch handelnde Persönlichkeit auftreten. Zu den Kernanforderungen gehören:
- Ergebnisorientierung: Die Erreichung betrieblicher Ziele und die effiziente Erfüllung von Sachaufgaben stehen im Vordergrund.
- Wirtschaftlichkeit: Kostenbewusstes Denken und Handeln sind essenziell für den Unternehmenserfolg.
- Führungspersönlichkeit: Von einem Meister werden Durchsetzungsfähigkeit, Belastbarkeit, Souveränität und ein hohes Verantwortungsbewusstsein erwartet, um unternehmensrelevante Entscheidungen zu treffen.
Für die Mitarbeiter ist der Meister die direkte Bezugsperson und Interessenvertretung. Hier liegt der Fokus auf der zwischenmenschlichen Ebene und der Arbeitsorganisation:
- Gerechtigkeit & Support: Mitarbeiter erwarten eine faire Arbeitsverteilung, individuelle Förderung und Unterstützung im Arbeitsalltag.
- Kommunikation: Transparenz und ein stetiger Informationsfluss sind die Basis für Vertrauen.
- Motivation: Ein kooperativer Arbeitsstil und die Bereitschaft, Verantwortung zu übertragen, fördern die Motivation und Eigenständigkeit des Teams.
Wenn die Führungsebene ihre Aufgaben nicht wahrnimmt oder einen destruktiven Stil pflegt, entsteht eine gefährliche Abwärtsspirale. Diese wirkt sich nicht nur auf die Stimmung aus, sondern hat messbare wirtschaftliche Folgen.
- Wenn die Führung nicht funktioniert, leidet zuerst die individuelle Ebene der Mitarbeiter. Dies äußert sich in tiefer Unzufriedenheit und einer wachsenden Verunsicherung am Arbeitsplatz. Hält dieser Zustand an, können daraus ernsthafte seelische Probleme entstehen, die schließlich in körperliche Erkrankungen münden.
- Diese persönlichen Belastungen wirken sich unmittelbar auf die Arbeitsebene aus. Die Motivation sinkt spürbar, was zu einer geringeren Arbeitsleistung führt. Da die Konzentration nachlässt, steigt die Fehlerquote an. Zudem schwindet die Identifikation mit dem Unternehmen – der Mitarbeiter fühlt sich seinem Arbeitgeber nicht mehr verbunden.
- Am Ende dieser Kette stehen die harten Fakten auf der Unternehmensebene. Die kombinierte Schwäche bei Leistung und Motivation führt zu einer geringeren Produktivität und einer deutlichen Qualitätsminderung der Produkte oder Dienstleistungen. Für den Betrieb wird es zudem teuer und instabil: Die Fluktuation steigt, da fähige Leute das Unternehmen verlassen, und die Fehlzeiten nehmen zu, was die restliche Belegschaft zusätzlich belastet.
Die kompetente Führung trägt zum Unternehmenserfolg bei. Die fehlerhaften Führungsentscheidungen können Probleme zur Folge haben (>>>hier mehr lernen>>>).

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