Bei der Betrachtung der Antriebskräfte lässt sich zwischen zwei grundlegenden Formen der Motivation unterscheiden.
Die erste Form wird als direkte, primäre oder intrinsische Motivation bezeichnet, oft auch als Eigenmotivation bekannt. Sie beruht auf selbstbestimmten Faktoren, bei denen der motivierende Anreiz in der Sache selbst liegt. Menschen handeln hierbei aus persönlichem Interesse, Freude an der Tätigkeit oder dem Wunsch nach Selbstverwirklichung. Auch Neugier, das Streben nach Erkenntnis und der Wunsch nach Mitsprache sowie Entscheidungs- und Handlungsfreiräumen spielen eine zentrale Rolle. Weitere Faktoren sind das Suchen nach neuen Herausforderungen, das Streben nach Erfolg sowie die Aufrechterhaltung einer ausgewogenen Work-Life-Balance.
Die zweite Form ist die indirekte, sekundäre oder extrinsische Motivation, die auch als Fremdmotivation bezeichnet wird. Diese basiert auf fremdbestimmten Anreizen, bei denen die eigentliche Handlung lediglich als Mittel zum Zweck dient. Das Ziel ist es hierbei, belohnt zu werden oder Bestrafungen zu vermeiden. Typische Beispiele sind Geldmotive wie Gehaltserhöhungen oder Prämien. Ebenso fallen Prestigemotive darunter, zu denen Titel, Lob, Anerkennung, beruflicher Aufstieg oder eine höhere Anzahl unterstellter Mitarbeiter zählen. Zudem spielen Sicherheitsmotive eine wesentliche Rolle, insbesondere das Ziel, keine Kündigung zu erhalten oder Sanktionen zu entgehen.
Man spricht von Motivation, wenn aus dem Zusammenwirken verschiedener Motive ein bestimmtes Verhalten entsteht. Die Beweggründe des menschlichen Verhaltens werden im Rahmen der Motivationstheorie nach Maslow (>>>hier mehr lernen>>>) und Zwei-Faktoren Theorie nach Herzberg (>>>hier mehr lernen>>>) erklärt.

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