Zunächst muss präzise definiert werden, was genau delegiert wird. Hierbei geht es um das Ziel, den konkreten Inhalt und die erwarteten Ergebnisse der Aufgabe. Im nächsten Schritt wird festgelegt, wer die Aufgabe erledigt und wer gegebenenfalls unterstützend mitarbeitet. Dabei spielt die Frage nach dem Warum eine entscheidende Rolle, denn es muss die Eignung der beauftragten Personen geprüft und geklärt werden, welche Führungskräfte über den Vorgang informiert werden müssen.
Auch die praktische Umsetzung erfordert eine detaillierte Planung. Unter dem Aspekt des Wie werden Vorgaben, Normen, Befugnisse sowie die zur Verfügung stehenden Mittel und die methodische Vorgehensweise besprochen. Der zeitliche Rahmen wird durch das Wann definiert, was die Festlegung von Anfangs-, Zwischen- und Endterminen sowie die Form der Terminkontrolle umfasst. Abschließend müssen potenzielle Risiken bewertet werden, um abzuschätzen, welche Folgen bei Fehlern oder dem Nichterreichen der Ziele entstehen könnten.
Ein wesentlicher Bestandteil dieses Prozesses ist das Delegationsgespräch, das einem klaren Ablauf folgt, um Missverständnisse zu vermeiden. Das Gespräch beginnt damit, die Auswahl der Mitarbeitenden für diese spezifische Aufgabe zu begründen. Daraufhin erfolgt eine detaillierte Beschreibung der Aufgabe und des gewünschten Ergebnisses. Im weiteren Verlauf werden der Zeitrahmen, der Endtermin sowie die notwendigen Ressourcen geklärt.
Ein kritischer Punkt im Gespräch ist die Abstimmung über Verantwortung und Befugnisse, damit die Mitarbeitenden handlungsfähig sind. Zudem muss vereinbart werden, wie der Informationsaustausch gestaltet wird, beispielsweise durch regelmäßige Rückmeldungen, Berichte oder Kontrollmechanismen. Das Gespräch schließt mit der Zusage von Hilfestellung und Unterstützung durch die Führungskraft ab, um den Mitarbeitenden Sicherheit bei der Bearbeitung der neuen Aufgabe zu geben.

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