28 April 2024

Zusammenarbeit im Betrieb: Einarbeitung

Notwendigkeit der systematischen Mitarbeitereinführung ergibt sich aus der Tatsache, dass bereits in der Probezeit bzw. innerhalb des ersten Jahres viele Mitarbeiter das Unternehmen wieder verlassen. Ein neuer Job ist eine belastende Situation, die viele neue Informationen mit sich bringt. Daher soll bereits in den ersten Tagen ein guter Einstieg gelingen, damit die neuen Mitarbeiter sicher und schnell fachlich und persönlich eingegliedert werden können.


Der Prozess der Einarbeitung neuer Mitarbeiter ist ein entscheidender Faktor für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens. Er gliedert sich systematisch in drei aufeinanderfolgende Phasen, die sicherstellen, dass Neulinge nicht nur fachlich, sondern auch sozial gut integriert werden. Das übergeordnete Ziel besteht darin, eine bestmögliche Zufriedenheit und Produktivität zu gewährleisten, bereits getätigte Investitionen in die Einstellung zu sichern und künftige Zusatzkosten zu vermeiden. Zudem dient eine strukturierte Einarbeitung dazu, ein gesundes Arbeitsklima zu bewahren, Konflikte zu vermeiden und den Unfallschutz sowie die allgemeine Arbeitssicherheit zu garantieren.

Der Ablauf beginnt mit der Vorbereitung. In dieser Phase wird das bestehende Team über die neuen Kollegen informiert, um eine offene Aufnahmebereitschaft zu schaffen. Parallel dazu erfolgt die detaillierte Planung der Einarbeitungsschritte und die Bereitstellung des Arbeitsplatzes. Ein wesentlicher Aspekt ist der persönliche Empfang der neuen Mitarbeiter, bei dem von Anfang an eine positive Grundstimmung erzeugt werden sollte.

In der anschließenden Phase der Einführung stehen organisatorische und sicherheitsrelevante Aspekte im Mittelpunkt. Es werden Sicherheitsunterweisungen durchgeführt und die notwendige persönliche Schutzausrüstung ausgegeben. Zur Orientierung dient eine Beschreibung des Betriebs und der verschiedenen Abteilungen, ergänzt durch einen Rundgang, bei dem wichtige Ansprechpartner vorgestellt werden. In diesem Rahmen werden auch die wichtigsten Regelungen zu Arbeitszeiten, Urlaubsansprüchen, Schichtplanung, Unfallverhütung sowie Betriebs- und Arbeitsanweisungen vermittelt.

Die eigentliche Phase der Einarbeitung konzentriert sich auf die Vermittlung der praktischen Tätigkeiten. Erfahrene Kollegen werden damit beauftragt, die Neulinge anzuleiten und gezielte Unterweisungen in die einzelnen Aufgabenbereiche vorzunehmen. Ein offener Dialog ist hierbei essenziell: Den neuen Mitarbeitern wird Raum gegeben, Fragen zu stellen und Rückmeldungen zu geben. Gleichzeitig informieren sich die Verantwortlichen regelmäßig über die erzielten Fortschritte, um den Prozess bei Bedarf anzupassen.


Ein wichtiges Hilfsmittel bei der Einweisung stellt die Arbeitsanweisung dar (>>>hier mehr lernen>>>).

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