Die Notwendigkeit, die Beurteilung mit dem Mitarbeiter zu besprechen, kann auch mit den folgenden Zielen verbunden sein:
- zwecks Rückkopplung, damit keine Unstimmigkeiten / Fehler während der Beurteilung in Personalakten dokumentiert werden,- zwecks Vertiefung der Ergebnisse der Beurteilung und zum Erkennen des Entwicklungspotenzials des Mitarbeiters,
- zwecks Verdeutlichung von Schwächen und zur Festlegung der Maßnahmen zur Behebung,
- zwecks Zielvereinbarung und Motivation.
Struktur und Ablauf des Gesprächs
Zu Beginn steht die Begrüßung sowie die klare Benennung der Gesprächsziele im Vordergrund. Hierbei ist es die Aufgabe der Führungskraft, eine positive Atmosphäre zu schaffen, die einen offenen Austausch ermöglicht. Ein wichtiger Einstiegspunkt ist die Darstellung der positiven Veränderungen, die seit der letzten Beurteilung eingetreten sind. Daraufhin erhält die andere Seite die Gelegenheit, die eigene Sichtweise basierend auf der individuellen Gesprächsvorbereitung darzulegen.
Im weiteren Verlauf erfolgt eine detaillierte Besprechung sowohl der positiven als auch der negativen Aspekte der Arbeitsleistung. Dabei werden Gemeinsamkeiten und Abweichungen in der Wahrnehmung thematisiert. Es gehört zur Rolle der Führungskraft, die Sichtweise des Gegenübers zu bestätigen, gegebenenfalls zu korrigieren oder zu ergänzen. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Stellungnahme der beurteilten Person. Einwände, die zur Überprüfung oder Korrektur der Bewertung führen könnten, müssen dabei schriftlich festgehalten werden.
Der abschließende Teil des Gesprächs widmet sich der Analyse der Ursachen für bestehende Stärken und Schwächen. Gemeinsam wird nach Lösungsmöglichkeiten gesucht, um Potenziale besser auszuschöpfen oder Defizite abzubauen. Das Ergebnis dieser Phase ist die Vereinbarung konkreter Maßnahmen sowie die Festlegung von Unterstützungsangeboten und Kontrollmöglichkeiten. Das Gespräch endet schließlich mit einem motivierenden Abschluss, der den Blick nach vorne richtet.
Besonderheiten und Rahmenbedingungen
Ein wesentliches Merkmal des Beurteilungsgesprächs ist, dass die gesamte Leistung umfassend gewürdigt und durchgesprochen wird. Es beschränkt sich nicht nur auf punktuelle Ereignisse, sondern betrachtet das Gesamtbild. Dabei ist es zwingend erforderlich, sowohl positive als auch negative Urteile über die Leistung und das Verhalten offen zu kommunizieren.
In bestimmten Fällen kann das Gespräch unter Beteiligung weiterer Parteien stattfinden, wie etwa der Personalabteilung oder des Betriebsrats. Um die Rechtsverbindlichkeit und Transparenz des Prozesses zu gewährleisten, wird die Kenntnisnahme der Ergebnisse am Ende durch eine schriftliche Bestätigung dokumentiert.
Ein wesentliches Merkmal des Beurteilungsgesprächs ist, dass die gesamte Leistung umfassend gewürdigt und durchgesprochen wird. Es beschränkt sich nicht nur auf punktuelle Ereignisse, sondern betrachtet das Gesamtbild. Dabei ist es zwingend erforderlich, sowohl positive als auch negative Urteile über die Leistung und das Verhalten offen zu kommunizieren.
In bestimmten Fällen kann das Gespräch unter Beteiligung weiterer Parteien stattfinden, wie etwa der Personalabteilung oder des Betriebsrats. Um die Rechtsverbindlichkeit und Transparenz des Prozesses zu gewährleisten, wird die Kenntnisnahme der Ergebnisse am Ende durch eine schriftliche Bestätigung dokumentiert.

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