Kalkulatorische Kosten ermöglichen eine realistischere Abbildung der tatsächlichen Kosten eines Unternehmens, auch wenn diese nicht direkt in der Finanzbuchhaltung als Aufwand verbucht werden.
Die Bedeutung von Zusatzkosten
Zusatzkosten zeichnen sich dadurch aus, dass ihnen in der Finanzbuchhaltung kein tatsächlicher Aufwand gegenübersteht. Sie repräsentieren Opportunitätskosten, also den Verzicht auf mögliche Erträge durch die Nutzung eigener Ressourcen. Ein klassisches Beispiel ist die kalkulatorische Miete, bei der fiktive Mietzahlungen für die Nutzung eigener Räumlichkeiten angesetzt werden. Ebenso gehören die kalkulatorischen Zinsen dazu. Hierbei wird der Entfall von Zinserträgen für das eingesetzte Eigenkapital berücksichtigt, welches man alternativ am Kapitalmarkt hätte investieren können. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der kalkulatorische Unternehmerlohn. Dabei handelt es sich um anteilige Zahlungen aus dem Gewinn an die Geschäftsführung, die bei der Ermittlung der Selbstkosten einbezogen werden, um die Arbeitsleistung angemessen zu bewerten.
Zusatzkosten zeichnen sich dadurch aus, dass ihnen in der Finanzbuchhaltung kein tatsächlicher Aufwand gegenübersteht. Sie repräsentieren Opportunitätskosten, also den Verzicht auf mögliche Erträge durch die Nutzung eigener Ressourcen. Ein klassisches Beispiel ist die kalkulatorische Miete, bei der fiktive Mietzahlungen für die Nutzung eigener Räumlichkeiten angesetzt werden. Ebenso gehören die kalkulatorischen Zinsen dazu. Hierbei wird der Entfall von Zinserträgen für das eingesetzte Eigenkapital berücksichtigt, welches man alternativ am Kapitalmarkt hätte investieren können. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der kalkulatorische Unternehmerlohn. Dabei handelt es sich um anteilige Zahlungen aus dem Gewinn an die Geschäftsführung, die bei der Ermittlung der Selbstkosten einbezogen werden, um die Arbeitsleistung angemessen zu bewerten.
Die Merkmale von Anderskosten
Im Gegensatz zu den Zusatzkosten stehen den Anderskosten zwar tatsächliche Aufwendungen in der Buchhaltung gegenüber, diese werden jedoch für die interne Rechnung mit einem anderen Wert angesetzt. Dies geschieht, um die Kostenrechnung genauer an die betriebliche Realität anzupassen. Zu dieser Kategorie zählen die kalkulatorischen Wagnisse. Sie dienen der Absicherung von betrieblichen Einzelrisiken wie Unfällen, Diebstählen, Bränden oder einem Preisverfall der Ware. Auch Nachbesserungsarbeiten werden hierüber erfasst. Ein weiteres Element sind die kalkulatorischen Abschreibungen. Während die Finanzbuchhaltung oft steuerliche Abschreibungssätze nutzt, erfassen diese kalkulatorischen Werte den realen Werteverzehr von Anlagegütern wie Computern, Maschinen oder Fahrzeugen über deren tatsächliche Nutzungsdauer.
Im Gegensatz zu den Zusatzkosten stehen den Anderskosten zwar tatsächliche Aufwendungen in der Buchhaltung gegenüber, diese werden jedoch für die interne Rechnung mit einem anderen Wert angesetzt. Dies geschieht, um die Kostenrechnung genauer an die betriebliche Realität anzupassen. Zu dieser Kategorie zählen die kalkulatorischen Wagnisse. Sie dienen der Absicherung von betrieblichen Einzelrisiken wie Unfällen, Diebstählen, Bränden oder einem Preisverfall der Ware. Auch Nachbesserungsarbeiten werden hierüber erfasst. Ein weiteres Element sind die kalkulatorischen Abschreibungen. Während die Finanzbuchhaltung oft steuerliche Abschreibungssätze nutzt, erfassen diese kalkulatorischen Werte den realen Werteverzehr von Anlagegütern wie Computern, Maschinen oder Fahrzeugen über deren tatsächliche Nutzungsdauer.
Ziele und Anwendung in der Praxis
Der Einsatz dieser kalkulatorischen Ansätze verfolgt verschiedene betriebswirtschaftliche Zwecke. In der Preisgestaltung ermöglicht die Berücksichtigung aller relevanten Kosten eine fundiertere und genauere Entscheidung über die Verkaufspreise. Darüber hinaus spielen sie eine wichtige Rolle bei der Leistungsbeurteilung, da sie die Rentabilität von getroffenen Entscheidungen besser vergleichbar machen. Schließlich unterstützen diese Kosten die Führungskontrolle, indem sie dabei helfen, die Wirtschaftlichkeit von unternehmerischen Schritten tiefgehend zu analysieren.
Der Einsatz dieser kalkulatorischen Ansätze verfolgt verschiedene betriebswirtschaftliche Zwecke. In der Preisgestaltung ermöglicht die Berücksichtigung aller relevanten Kosten eine fundiertere und genauere Entscheidung über die Verkaufspreise. Darüber hinaus spielen sie eine wichtige Rolle bei der Leistungsbeurteilung, da sie die Rentabilität von getroffenen Entscheidungen besser vergleichbar machen. Schließlich unterstützen diese Kosten die Führungskontrolle, indem sie dabei helfen, die Wirtschaftlichkeit von unternehmerischen Schritten tiefgehend zu analysieren.

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